B. Braun – Produktionsanlage N.I.C.O. für Desinfektionsmittel

Hygiene ist Verantwortung

Branche: Medizintechnik

B. Braun ist ein führendes Unternehmen der Medizintechnologie. Mit 64.000 Mitarbeiter*innen ist das Familienunternehmen ein verlässlicher Partner, der integrierte Lösungen entwickelt und wegweisende Standards setzt, um den Fortschritt im Gesundheitswesen zu beschleunigen.

Die Lösung

B. Braun

Thomas Kieninger, Senior Marketing Manager – B. Braun

Ausgangssituation

B. Braun betreibt in Sempach in der Schweiz ein Kompetenzzentrum für Infektionsschutz und eine seiner größten Produktionsstätten für Desinfektionsmittel weltweit.

Die Produktionsanlage wurde ab 2020 komplett neu gebaut und am 6. Mai 2024 offiziell in Betrieb genommen. Mit dem Werk N.I.C.O., „New Infection Control Operations“, zeigt B. Braun ökologisches Handeln und Verantwortung im Klimaschutz.

Lösungsansatz

Maßnahmen

z. B. durch ein komplexes Energiesystem:

  • Solarstrom
  • Erdwärme (Wärmepumpen/Wärme- und Kältespeicher)
  • Eisspeicher
  • Abwasserwärme

Investionsvolumen: 70 Millionen Schweizer Franken

Zwei Beispiele zu ökologischen Verpackungen:

Faltflaschen zur Abfallreduzierung (siehe Bilddarstellung)

Trixo®-lind, die rundum nachhaltige Handpflege (siehe Bilddarstellung)

 

Ziel & Nutzen

Meilensteine am Standort Sempach

  • 100 % CO2-freie Wärmeerzeugung
  • 100 % Strom aus Wasserkraft seit 1.1.2024
  • Photovoltaikanlagen auf allen Schweizer Produktionsstandorten
  • 100 000 Liter Heizölersparnis / Jahr

Faltflaschen: Flache Flaschen – grosse Wirkung

  • 20 % weniger Plastik*
  • 85 % weniger Abfallvolumen*
  • 100 % wiederverwertbar

Eine Entscheidung, die ins Gewicht fällt

Zwei Rechenbeispiele für eine Klinik mit 900 Betten:

  1. Ø jährlicher Verbrauch Händedesinfektion: 76’000 Flaschen (500 ml = 4.5 g/Gebinde) – 342 kg weniger Abfall/Jahr*
  2. Ø jährlicher Verbrauch Waschlotion: 24’000 Flaschen (500 ml = 4.5 g/Gebinde) – 108 kg weniger Abfall/Jahr*

* im Vergleich zu herkömmlichen Kunststoffflaschen

PICEA™-Holztube

  • 95 % erneuerbare Ressourcen
  • 40 % bessere Klimabilanz als herkömmliche PE-Tuben
Zum Projekt N.I.C.O.
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